Während sich Politiker und Schmalspur-Journalisten zum Schaupiel zwecks Ablenkung vom sofortigen Abschalten aller AKWs auf der Erde und im Orbit treffen, steht die Frage an: Was kann in Fukushima noch gerettet werden?
Lassen sich die schmelzenden Reaktoren von Fukushima von oben mit isolierenden Massen wie in Tschernobyl bedecken? Müßte nicht sofort begonnen werden statt Wasser Stoffe wie Bor, Blei, Sand, Dolomit und Beton wie in Tschernobyl aufzuschütten?
Wo bleiben die japanischen Roboter und die ferngelenkten Militär-Fahrzeuge der UNO, die diese Aufgaben spielend erledigen könnten?
Müßte nicht von unten sofort eine Betonwanne gebaut werden, damit die Radioaktivität nicht ins Grundwasser absinkt?
Es scheint, daß bestimmte Maßnahmen, die helfen könnten, nicht ergriffen werden. Sicher nicht, weil die Experten zu dumm sind. Warum aber dann? Warum werden Japan und die Umgegend Richtung Asien in den radioaktiven Ruin getrieben?
Hoffen wir aktiv dafür handelnd, daß AKWs in Europa noch vor dem GAU von den Bürgern persönlich abgeschaltet werden. Auf Regierungen müssten wir bis nach dem GAU warten. Leider. Ein nebulöser Ausstieg irgendwann kann nicht das Ziel sein, sondern der sofortige Stop aller industriellen und großtechnischen Kernspaltungen, die in den unbeherrschbaren AKWs lauern. Wie Otto Hahn im Labor mag man weiter spielen.
Was tun wir in Deutschland zur Zeit und als nächstes?
Politische Schaukämpfe mit Aufmerksamkeit begleiten. Unsinn. Der Bundestag könnte in einer Sitzung sofort ein Gesetz zum sofortigen Abschalten beschließen. Die Exekutive (Regierung) könnte sofort einen Erlaß herausgeben, alle AKWs abzuschalten.
Wir werden von wichtigen Aufgaben abgehalten:
Wo lernen wir Radioaktivität zu messen und zu beurteilen?
Wir lernten es bisher nicht, damit nur wenige messen, wie es in Europa aussieht – radioaktiv strahlt – z.B. um die AKWs herum.
http://amzion7.de/11/2011/03/15/autonom-radioaktivitaet-messen-bei-mahnwache/
Wir sollten einfache Biotests entwickeln und erlernen, um die Qualität unserer Lebensgrundlagen zu beurteilen.
Der biologische Kressetest ist ausbaufähig. Pflanzen detailliert im Wachstum beobachten könnte uns helfen, Aussagen über verseuchte, belastete und kontaminierte Umwelt autonom ohne voreingenommene Experten zu treffen.
Samenkörner aussäen und Keimlinge im Wachstum beobachten kann jeder AKW-Gegner und Gegner von Atomwaffen und Gegner von Militär und Waffengewalt als Start einer neuen sanften Wissenschaft beginnen.
“Nützlicher Nebeneffekt” eines in seiner Potenz unterschätzten Biotests:
Viele Arten, die vom Aussterben bedroht sind, könnten so gerettet werden.
Kressetest-Fans und Guerilla Gardening in Symbiose könnten schöne Wissenschaften erfinden.
Dann wird aus einem perversen Stresstest eine meditative Zenübung im Geist einer Reunion von guter, schöner, wahrer Wissenschaft, Kunst, Technik.
Vielleicht überzeugt ein eßbarer Landschaftgarten der Permakultur auch einige AKW-Betreiber …
Try it!


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